PLS ist Studienpartner der neuen Lünendonk-Studie

Künstliche Intelligenz, digitale Souveränität, Cloud-Transformation und steigende Anforderungen an Resilienz verändern das IT-Sourcing grundlegend. Die neue Lünendonk-Studie „IT-Sourcing-Trends 2026/2027“ zeigt, welche Strategien, Vertragsmodelle und Steuerungskompetenzen künftig entscheidend werden. Die PLS Management GmbH hat die Studie als Studienpartner fachlich unterstützt und bringt mit einem eigenen Interviewbeitrag besondere Expertise aus dem Gesundheitswesen ein.

IT-Sourcing wird zur strategischen Steuerungsaufgabe

IT-Sourcing ist längst nicht mehr nur eine Frage von Einkauf, Kosten und Vertragsgestaltung. Unternehmen müssen heute entscheiden, welche Fähigkeiten sie selbst aufbauen, welche Leistungen externe Partner übernehmen und wie interne Teams, IT-Dienstleister und Cloud-Anbieter wirkungsvoll zusammenspielen.
Die elfte Ausgabe der Lünendonk-Studie untersucht, wie künstliche Intelligenz, Cloud-Plattformen, Cyberrisiken, regulatorische Anforderungen und der Fachkräftemangel bestehende Sourcing-Strategien verändern. Grundlage sind die Einschätzungen von 163 mittelständischen und großen Anwenderunternehmen sowie Konzernen und von 36 IT-Sourcing-Beratungen.
Die Ergebnisse zeigen deutlich, wo die Prioritäten der kommenden zwei Jahre liegen:
  • 98 Prozent der Unternehmen stellen den Auf- und Ausbau digitaler Resilienz in den Mittelpunkt.
  • 97 Prozent priorisieren die Optimierung ihrer IT-Kosten.
  • 94 Prozent beschäftigen sich intensiv mit der Cloud-Transformation.
  • 93 Prozent wollen ihre IT-Provider-Landschaft konsolidieren oder optimieren.
  • 85 Prozent haben Anforderungen an digitale Souveränität ausdrücklich in ihrer IT-Sourcing-Strategie verankert.
Gleichzeitig verändern sich die Liefer- und Vertragsmodelle: 95 Prozent erwarten eine wachsende Bedeutung von Managed Services, 87 Prozent von KI-gestützten und hochautomatisierten Delivery-Modellen und 77 Prozent von ergebnisorientierten Modellen. Klassische Time-and-Material-Modelle verlieren dagegen an Relevanz.

Ausschreibungen und Provider-Steuerung werden anspruchsvoller

Die Studie macht auch deutlich, dass zwischen strategischem Anspruch und operativer Umsetzung vielfach noch eine Lücke besteht. Nur 39 Prozent der Studienteilnehmer bewerten ihre Fähigkeit, KI-gestützte Services erfolgreich zu sourcen und in die eigene IT zu integrieren, als hoch.
Auch Ausschreibungen entwickeln sich zunehmend zu komplexen Transformationsvorhaben. Besonders herausfordernd sind die Transition bei einem Providerwechsel oder einer Cloud-Migration, die Vergleichbarkeit von Angeboten sowie die Abstimmung der Anforderungen zwischen IT, Fachbereichen und Einkauf. Unternehmen benötigen daher nicht nur Marktkenntnis, sondern durchgängige Unterstützung – von der Strategie und Ausschreibung bis zur Umsetzung und laufenden Provider-Steuerung.

PLS unterstützt die Studie mit fachlicher Expertise

Die Luenendonk-Studie IT-Sourcing wurde in fachlicher Zusammenarbeit mit mehreren Studienpartnern erstellt – darunter die PLS Management GmbH. Lünendonk bedankt sich ausdrücklich für den fachlichen Input und die Unterstützung bei der Studienerarbeitung. Auch die Lizenz- und Studieninformation führt PLS offiziell als Studienpartner auf.
Auf Seite 9 wird die PLS Management GmbH aus Leinfelden-Echterdingen in der Übersicht der befragten IT-Sourcing-Beratungen und ihrer Branchenschwerpunkte ausgewiesen. Damit ist PLS sowohl als Studienpartner als auch als aktiver Marktteilnehmer in die Untersuchung eingebunden.

PLS-Perspektive: Krankenhaus-Sourcing im Wandel

Auf Seite 69 beginnt der Studienbeitrag „Krankenhaus-Sourcing im Wandel: Digitalisierung, KI und Transformationsfonds“. Darin erläutert Geschäftsführer Erik Reuß, wie Krankenhäuser Digitalisierung, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit stärker miteinander verbinden können.
Im Mittelpunkt stehen vier Handlungsfelder:
  1. Krankenhausreform und Transformationsfonds
  2. Cyber Security und Informationssicherheit
  3. Datenbasierte Optimierung von Prozessen und Ressourcen
  4. Langfristige Finanzierung und wirtschaftlicher Betrieb digitaler Lösungen
Der Beitrag zeigt: Im Krankenhaus-Sourcing vollzieht sich ein Wandel vom Einkauf einzelner Produkte hin zu einem strategischen, datengetriebenen und partnerschaftlichen Versorgungsmanagement. Krankenhausinformationssysteme, Datenplattformen, Telemedizin, Cloud-Lösungen, Cyber Security, digitale Resilienz und KI-Anwendungen müssen dabei zunehmend als Teile eines gemeinsamen Transformationsvorhabens betrachtet werden.
Eine zentrale Botschaft lautet daher: Sourcing, Digitalisierung und Fördermittel sollten von Beginn an gemeinsam gedacht werden. Professionelles Sourcing hilft dabei, aus einzelnen technischen Vorhaben belastbare Transformationsprojekte mit klarer Versorgungslogik, nachvollziehbarem wirtschaftlichem Nutzen und geeigneten Umsetzungs- und Betriebsmodellen zu entwickeln.
Für den nachhaltigen Einsatz von KI braucht es zudem klare Datenverantwortlichkeiten, verbindliche Standards, geeignete Schnittstellen, eine belastbare Daten- und Plattformarchitektur sowie Governance für Datenschutz und Informationssicherheit.

Unser Fazit

Die Lünendonk-Studie bestätigt viele Entwicklungen, die wir in unseren Projekten beobachten: Erfolgreiches IT-Sourcing erfordert heute strategische Klarheit, Marktkenntnis, belastbare Entscheidungsgrundlagen und eine konsequente Umsetzungsorientierung.
Als unabhängige IT-Beratung begleitet PLS Unternehmen, öffentliche Auftraggeber und Einrichtungen des Gesundheitswesens bei der Entwicklung von Sourcing-Strategien, Make-or-Buy-Entscheidungen, Ausschreibungen, Provider-Auswahl und der Gestaltung zukunftsfähiger Betriebsmodelle.
Lesen Sie die vollständige Lünendonk-Studie und erfahren Sie mehr über aktuelle Entwicklungen im IT-Sourcing und den Beitrag von PLS.

Quellenhinweis

Quelle: Lünendonk®-Studie 2026 „IT-Sourcing-Trends 2026/2027“, Lünendonk & Hossenfelder GmbH. PLS Management GmbH ist Studienpartner.